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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Humboldt-Universität zu Berlin | Universitätsverwaltung | Abteilung für Personal und Personalentwicklung | Stellenausschreibungen | Juniorprofessur für „ Sozialanthropologie mit Schwerpunkt auf kulturellen Ausdrucksweisen“

Juniorprofessur für „ Sozialanthropologie mit Schwerpunkt auf kulturellen Ausdrucksweisen“

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Kennziffer
JP/001/20
Kategorie(n)
Juniorprofessuren
Anzahl der Stellen
1
Einsatzort

Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie

Bewerbung bis
05.02.20
Text

An der Philosophischen Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie, ist eine

Juniorprofessur für „ Sozialanthropologie mit Schwerpunkt auf kulturellen Ausdrucksweisen“

zum 01.10.2020 zu besetzen. Diese W1-Stelle ist mit einem Tenure Track nach W2 versehen. Spätestens nach 5 Dienstjahren wird ein Evaluationsverfahren mit dem Ziel eröffnet, festzustellen, ob die persönlichen Leistungen für eine Berufung auf Lebenszeit erfüllt sind. Die Juniorprofessur wird aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert. Ziel des Programms ist es, dem wissenschaftlichen Nachwuchs den Weg für eine sichere wissenschaftliche Karriere zu ebnen. Von Tenure-Track-Professoren*innen (m/w/d) an der HU Berlin werden Leistungen in den Bereichen Forschung und Akademische Lehre sowie Engagement in der akademischen Selbstverwaltung und der Erwerb von Personalführungskompetenzen erwartet. Aus dem Rahmenkatalog [https://hu.berlin/tenuretrack_katalog] werden im Laufe des Berufungsverfahrens die konkreten Leistungsanforderungen bestimmt.

Die Professur soll Aufgaben in Wissenschaft, Forschung und Lehre mit dem Schwerpunkt Cultural Expression wahrnehmen. Diese kann unter anderem Materielle Kultur, Performance, Körper und Embodiment, Medien, Kunst, Design und Wissenschaft umfassen.

Es wird eine Persönlichkeit erwartet, die mit und über die Sammlungen der Humboldt-Universität forscht. Mit dieser Professur verbindet sich die Mitgliedschaft am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik und am Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH). Eine Zusammenarbeit mit dem Humboldt-Labor im Humboldt Forum und dem Objektlabor wird erwartet ebenso die Befähigung zur Lehre in den BA- und MA-Studiengängen der Europäischen Ethnologie, die maßgebliche Mitwirkung bei der Entwicklung eines zukünftig interdisziplinären Masterprogramms, die Betreuung von Promotionsvorhaben sowie die Mitwirkung an Drittmittelprojektanträgen.

Die gesuchte Persönlichkeit soll klare Vorstellungen für die Weiterentwicklung dieser Ansätze in Bezug auf die universitären Sammlungen mitbringen. Präferiert werden dabei Persönlichkeiten, die bereits Erfahrung mit dem Arbeiten mit Sammlungen nachweisen können. Kenntnisse der theoretischen Diskurse und aktuellen Herausforderungen sowie zum Umgang mit sensiblen Sammlungen werden erwartet.

Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 102c i. V. m. § 102a des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden. Voraussetzung für die Bewerbung ist auch eine herausragende Promotion in der Europäischen Ethnologie/Sozial- oder Kulturanthropologie oder benachbarten Disziplinen. Einschlägige Erfahrungen mit ethnographischen Methoden sowie der Nachweis einer Forschungstätigkeit im Bereich Cultural Expression werden erwartet, ebenso Erfahrungen im Bereich interdisziplinärer Kooperationen. Erwartet werden gleichfalls ausgezeichnete Deutsch- oder Englischkenntnisse bzw. die Bereitschaft, diese Kenntnisse der jeweiligen Zweitsprache innerhalb von zwei Jahren zu optimieren. Darüber hinaus richtet sich das Förderprogramm dezidiert an Wissenschaftler*innen (m/w/d) in einer frühen Karrierephase, daher soll die Zeitspanne zwischen Promotion und Bewerbung max. 4 Jahre betragen (Ausnahmen, z. B. bei Kinderbetreuung, sind möglich).

 

Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung an

Bewerbungen (inkl. Lebenslauf und Zeugniskopien, Schriftenverzeichnis, Forschungsvorhaben, Aussagen über Lehrerfahrungen sowie eine Skizze geplanter Lehrveranstaltungen im Hinblick auf die Module der Studiengänge der Europäische Ethnologie) sind unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekanin der Philosophischen Fakultät, Frau Prof. Metzler, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an berufungen.philfak@hu-berlin.de zu richten. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.