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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Außerplanmäßige Professorinnen und Professoren

Auf Vorschlag der Fakultät kann die Präsidentin oder der Präsident Privatdozentinnen und Privatdozenten, die mindestens vier Jahre habilitiert sind und hervorragende Leistungen in Forschung und Lehre erbracht haben, mit Zustimmung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung die Würde einer außerplanmäßigen Professorin oder eines außerplanmäßigen Professors verleihen. Außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren stehen als solche in keinem Beschäftigungsverhältnis zur Hochschule. Nicht bestellt werden soll, wer an der die Würde vergebenden Hochschule hauptamtlich tätig ist.

Mit der Verleihung ist die Berechtigung zur Führung der akademischen Bezeichnung „Professorin“ oder „Professor“ verbunden.

Außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren haben regelmäßige Lehrveranstaltungen durchzuführen; der Umfang beträgt an der HU mindestens eine LVS/Semester (sog. Titellehre). Diese wird nicht vergütet – das gilt grundsätzlich auch für zusätzlich erbrachte Lehre. Allerdings besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, eine sog. Unterrichtsgeldpauschale (UGP) zu gewähren. Zuständig hierfür ist die Fakultät.

Daneben können außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren in angemessenem Umfang auch zu den sonstigen Aufgaben von Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrern herangezogen werden (vgl. hierzu § 99 BerlHG).

Zum Verfahren ist in § 33 Abs. 2 der Verfassung der Humboldt-Universität festgelegt, dass die Präsidentin oder der Präsident auf Vorschlag der Fakultät bei hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre auf der Grundlage zweier externer Gutachten die Würde als außerplanmäßige Professorin oder außerplanmäßiger Professor verleiht.

Eine außerplanmäßige Professorin oder ein außerplanmäßiger Professor wird verabschiedet:

1.    auf eigenen Antrag,

2.    wenn sie oder er in zwei aufeinander folgenden Semestern ohne Zustimmung der Hochschule der Lehrverpflichtung nicht nachkommt,

3.    wenn bei einer Beamtin oder einem Beamten das Beamtenverhältnis nach § 24 des Beamtenstatusgesetzes (BeamtStG) enden würde,

4.    wenn sie oder er sich eines schweren Verstoßes gegen ihre oder seine Pflichten aus § 44 Abs. 1 BerlHG schuldig macht.

Nach der Verabschiedung gem. Nr. 2 bis 4 darf die Bezeichnung Professorin oder Professor nicht mehr geführt werden.

Das Recht der Titelführung bleibt für außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren auch nach Erreichen der Altersgrenze erhalten, wenn nicht ein Fall der Nummern 3 und 4 vorliegt.

 

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