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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Humboldt-Universität zu Berlin | Universitätsverwaltung | Abteilung für Personal und Personalentwicklung | Themen A-Z | Dienstliche Beurteilung von Beamtinnen und Beamten in den Laufbahnen des Akademischen Rats und des Studienrats im Hochschuldienst

Dienstliche Beurteilung von Beamtinnen und Beamten in den Laufbahnen des Akademischen Rats und des Studienrats im Hochschuldienst

Für Beamtinnen und Beamte (nachstehend entsprechend der Gesetzessystematik in der männlichen Form) wurde ein neues Beurteilungssystem geschaffen mit dem Ziel, ein aussagefähiges Bild der Leistung und Befähigung der Beamten gemessen an den Anforderungen einer konkreten Stelle zu gewinnen und so das Personalmanagement zu modernisieren. Rechtsgrundlage hierfür sind die §§ 19 und 20 des Laufbahngesetzes. Sie gelten – auch an der HU – unmittelbar für alle Laufbahnbeamten, nicht jedoch für Hochschullehrer und wissenschaftliche (Ober-) Assistenten.

Das Land Berlin hat Ende 2000 für die Verwaltungsbeamten neue „Ausführungsvorschriften über die Beurteilung der Beamten des Verwaltungsdienstes (Beurteilungsvorschriften – AV BVVD)“ erlassen (s. hierzu die Ausführungen zu den Dienstlichen Beurteilungen von Beamtinnen und Beamten des Verwaltungs- und Bibliotheksdienstes).

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat für die genannten Laufbahnen eigene – vereinfachte – Beurteilungsvorschriften (AV BV SenBildWiss Hochschulen) erlassen, die sich teilweise auf die allgemeinen Vorschriften beziehen.

Voraussetzung für die dienstliche Beurteilung ist, dass für jeden Beamtendienstposten der genannten Laufbahnen ein Anforderungsprofil erstellt wird, in dem die für die Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen laufbahnrechtlichen, fachlichen und außerfachlichen Anforderungen abstrakt – also ohne Bezug zum Stelleninhaber / zu der Stelleninhaberin – darzustellen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Wahrnehmung der Aufgaben zu gewichten sind. Das Anforderungsprofil ist Bestandteil der regelmäßig (alle 5 Jahre) und aus besonderen Anlässen (z.B. vor Ablauf der Probezeit, bei einem Wechsel der Dienstbehörde, auf Antrag) zu erstellenden Dienstlichen Beurteilung, in der die Eignung und fachliche Leistung zu beurteilen und die Befähigung einzuschätzen sind. Beamte, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, werden nur auf ihren eigenen Antrag beurteilt. Zuständig ist die oder der unmittelbare Vorgesetzte, also im Regelfall die Professorin/der Professor.

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur hat wie zuvor die Senatsverwaltung für Inneres und Sport für den Verwaltungsdienst die Vorgaben überarbeitet. So wurden ein eigenes „Basis-Anforderungsprofil“ entwickelt sowie der Vordruck für die Beurteilung an dessen Systematik angepasst. Die Vordrucke selbst enthalten keine Erläuterungen; daher wird dringend empfohlen, bei der Erstellung der Anforderungsprofile und der Beurteilungen die „kommentierten“ Vordrucke zu berücksichtigen.

Wir haben die für die Verwaltungs- und Bibliotheksbeamten herausgegebenen „Fragen und Antworten“ und den „Leitfaden“ soweit möglich angepasst. Eigene „kommentierte“ Vordrucke gibt es nicht; hier wird auf die für den Verwaltungsdienst verwiesen.

Bitte beachten Sie, dass die früheren roten Beurteilungsvordrucke nicht mehr verwendet werden dürfen.

Die nachstehenden Texte und Vordrucke beziehen sich nur auf die Hochschullaufbahnen.  

 

Rechtliche Grundlagen zu diesem Thema

Rundschreiben/Informationen zu diesem Thema

Vordrucke/Formulare zu diesem Thema

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