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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Humboldt-Universität zu Berlin | Universitätsverwaltung | Abteilung für Personal und Personalentwicklung | Themen A-Z | Dienstliche Beurteilung von Beamtinnen und Beamten in den Laufbahnen des Vewaltungs- und Bibliotheksdienstes

Dienstliche Beurteilung von Beamtinnen und Beamten des Verwaltungs- und Bibliotheksdienstes

Für Beamtinnen und Beamte (nachstehend entsprechend der Gesetzessystematik in der männlichen Form bezeichnet) wurde ein Beurteilungssystem geschaffen mit dem Ziel, ein aussagefähiges Bild der Leistung und Befähigung der Beamten gemessen an den Anforderungen einer konkreten Stelle zu gewinnen und so das Personalmanagement zu modernisieren. Rechtsgrundlage hierfür ist Abschnitt IV des Laufbahngesetzes. Sie gelten – auch an der HU – unmittelbar für alle Laufbahnbeamten, nicht jedoch für Hochschullehrer.

Im Land Berlin und an der Humboldt-Universität gelten für die Verwaltungsbeamten, den Bautechnischen Verwaltungsdienst und den Bibliotheksdienst.die „Ausführungsvorschriften über die Beurteilung der Beamten des Verwaltungsdienstes (Beurteilungsvorschriften – AV BVVD)“.

Voraussetzung für die dienstliche Beurteilung ist, dass für jeden Beamtendienstposten der genannten Laufbahnen ein „Anforderungsprofil“ erstellt wird, in dem die für die Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen laufbahnrechtlichen, fachlichen und außerfachlichen Anforderungen abstrakt – also ohne Bezug zum Stelleninhaber / zu der Stelleninhaberin – darzustellen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Wahrnehmung der Aufgaben zu gewichten sind. Das Anforderungsprofil ist Bestandteil der regelmäßig (alle 5 Jahre) und aus besonderen Anlässen (z.B. vor Ablauf der Probezeit, bei einem Wechsel der Dienstbehörde, auf Antrag) zu erstellenden Dienstlichen Beurteilung, in der die Eignung und fachliche Leistung zu beurteilen und die Befähigung einzuschätzen sind. Zuständig für die Beurteilung sind ein Erstbeurteiler (i.d.R. die oder der unmittelbare Vorgesetzte) und ein Zweitbeurteiler (ein höherer Vorgesetzter, der für die einheitliche Anwendung Sorge tragen soll). Im Einvernehmen mit Beamten, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, kann von der regelmäßigen Beurteilung abgesehen werden.

Hinzu kommen Orientierungs- und Beurteilungsgespräche (letztere alle 2 Jahre oder anlassbezogen). Näheres ergibt sich aus der Tz. 5 ff. der AV BVVD und der Tz. 6 ff. der „Fragen und Antworten zum neuen Beurteilungswesen“ (s. unten). Bitte beachten Sie, dass entsprechende Nachweise zur Personalakte genommen werden müssen.

Die Vorschriften, Erläuterungen und die aktuelle Fassung der uns zur Verfügung gestellten Veröffentlichung der Senatsverwaltung für Inneres „Fragen und Antworten zum neuen Beurteilungswesen“, in der ausführlich auf die Probleme eingegangen wird, sowie die Vordrucke im PDF- und im doc-Format zum Ausfüllen am PC können Sie nachstehend abrufen.

Mit Rundschreiben I Nr. I/2013 wurde die Bewertung der dienstlichen Leistungen insofern geändert, als für dienstliche Beurteilungen wieder Noten zu verwenden sind. Die bisherige Bewertungsstufen B, C, D sind nicht den Bewertungsstufen 2-4 gleichzusetzen.

Sollten Sie weitere Fragen haben, erteilen Auskunft:

zu den Dienstlichen Beurteilungen: Die Personalstelle für Beamte (III A 1, 2, 3)

zu den Anforderungsprofilen: Das Referat Personalwirtschaft (III C 1)

 

Rechtliche Grundlagen zu diesem Thema

 

Rundschreiben/Informationen zu diesem Thema

 

Vordrucke/Formulare zu diesem Thema

 

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Verweise