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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Humboldt-Universität zu Berlin | Universitätsverwaltung | Abteilung für Personal und Personalentwicklung | Themen A-Z | Verlängerung von Beschäftigungsverhältnissen des wissenschaftlichen Personals (befristetes Angestelltenverhältnis)

Verlängerung von Beschäftigungsverhältnissen des wissenschaftlichen Personals (befristetes Angestelltenverhältnis)

Bei wissenschaftlichen Mitarbeiter(inne)n, Lehrkräften für besondere Aufgaben und Lektor(inn)en mit nach § 2 Abs. 1 des am 18.4.2007 in Kraft getretenen Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) befristeten Arbeitsverträgen verlängert sich das Arbeitsverhältnis im Einverständnis mit der/dem Beschäftigten gem. § 2 Abs. 5 um Zeiten

  • einer Beurlaubung für eine wissenschaftliche Tätigkeit, einer Tätigkeit oder einer wissenschaftlichen oder beruflichen Aus-, Fort- oder Weiterbildung außerhalb des Hochschulbereichs oder im Ausland,
  • einer Beurlaubung oder Ermäßigung der Arbeitszeit um mindestens ein Fünftel der regelmäßigen Arbeitszeit für die Betreuung oder Pflege eines oder mehrerer Kinder unter 18 Jahren oder pflegebedürftiger sonstiger Angehöriger (bei Ermäßigung um den Anteil der Nichtbeschäftigung),
  • eines Mutterschutzes, einer Elternzeit oder einer Ermäßigung der wöchentlichen Arbeitszeit (bei Ermäßigung um den Anteil der Nichtbeschäftigung),
  • eines Grundwehr- und Zivildienstes
  • einer Freistellung von mindestens 1/5 der regelmäßigen Arbeitszeit für den Personalrat, als Schwerbehindertenvertreter und als Frauenbeauftragte. Die Verlängerung richtet sich nach dem Umfang der Freistellung.

Die ersten beiden und der zuletzt genannte Verlängerungstatbestand ermöglichen eine Verlängerung um jeweils zwei Jahre, sonst besteht keine zeitliche Begrenzung.

Dies gilt nicht für Arbeitsverträge von Drittmittelbeschäftigten, die nach § 2 Abs. 2 WissZeitVG befristet sind.

Für Arbeitsverträge mit wissenschaftlichen Mitarbeiter(inne)n , die vor dem 18.4.2007 abgeschlossen wurden, gelten die bei Vertragsschluss anzuwendenden Vorschriften des § 57b Abs. 4 bzw. des § 57c Abs. 6 des Hochschulrahmengesetzes (HRG) fort; d.h. bei einer Beschäftigung auf der Grundlage des HRG in der vor dem 23.2.2002 und in der Zeit vom 27.7. bis 30.12.2004 geltenden Fassung bedarf es zusätzlich eines entsprechenden Antrages. Die Möglichkeit der Verlängerung nach dieser Vorschrift besteht für in dieser Zeit begründete befristete Arbeitsverhältnisse von Lehrkräften für besondere Aufgaben (einschl. Lektor(inn)en) nicht.

Für alle anderen Verlängerungen eines Arbeitsverhältnisses gilt grundsätzlich die Antragspflicht. Die Entscheidung über den einzelnen Antrag trifft die Personalstelle nach Beteiligung der Beschäftigungsdienststelle.

Für Professor(inn)en, Juniorprofessor(inn)en, wissenschaftliche Assistent(inn)en und Oberassistent(inn)en, die ausnahmsweise im Angestelltenverhältnis beschäftigt werden, gelten die Regelungen für Beamte entsprechend (s. hier).

Diese Darstellung kann nur einen allgemeinen Überblick geben. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gern Ihre Personalstelle.

 

Rechtliche Grundlagen zu diesem Thema