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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Sonderurlaub statt „Weihnachtsgeld“

Die nachfolgenden Ausführungen gelten für Beschäftigte, Beamtinnen und Beamte gleichermaßen. Sofern abweichende Regelungen für einzelne Beschäftigungsgruppen gelten, erwähnen wir dies gesondert.


Die Humboldt-Universität zu Berlin bietet ihren Beschäftigten seit Oktober 1997 die Möglichkeit an, im Laufe eines Kalenderjahres einen unbezahlten Sonderurlaub von bis zu vier Wochen unter Verrechnung mit den November- bzw. Dezemberbezügen in Anspruch zu nehmen (Sonderurlaub statt „Weihnachtsgeld“).

Die auf den Zeitraum des Sonderurlaubs entfallenden Bezüge werden vorschussweise  weitergezahlt. Die Verrechnung des Vorschusses mit den Bezügen erfolgt erst im Zusammenhang mit der Auszahlung der im November fälligen Zuwendung (für Beschäftigte) bzw. mit der im Dezember fälligen Sonderzahlung (für Beamtinnen und Beamte).

 Durch die Reduzierung der Zuwendung bzw. Sonderzahlung reicht dieser Betrag häufig nicht für den Ausgleich aus. Daher ergibt sich insbesondere bei längerem Sonderurlaub eine erhebliche Minderung des Zahlbetrages im November bzw. im Dezember. Es ist nach der derzeitigen Regelung nicht möglich, die Verrechnung auf mehrere Monate zu verteilen. Ein Anspruch, den pfändungsfreien Betrag ausgezahlt zu bekommen, besteht nicht.

Scheidet ein/e Beschäftigte/r vorzeitig aus, wird der Vorschuss sofort zur Rückzahlung fällig und soweit wie möglich mit noch zustehenden Bezügen verrechnet. Ein etwa verbleibender Rest ist unverzüglich auf das Konto der Humboldt-Universität zu Berlin einzuzahlen.

Der Sonderurlaub muss immer für volle Wochen (sieben Tage) beansprucht werden. Es muss sich jedoch nicht um Kalenderwochen (Montag bis Sonntag) handeln. Der Sonderurlaub ist im Gegensatz zum Erholungsurlaub nicht auf das nächste Kalenderjahr übertragbar.

Die Gewährung des Sonderurlaubs ist nur möglich, sofern dienstliche oder betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Sollte es mit den dienstlichen Belangen vereinbar sein, kann der Sonderurlaub auch gesplittet werden, beispielsweise in zweimal zwei Wochen. Die Bestätigung ist durch die zuständigen Fachvorgesetzten auf dem Antragsformular zu erteilen.

Das Antragsformular ist über die zuständige Fakultätsverwaltung / Bereichsleitung an die Abteilung für Personal und Personalentwicklung zu senden. Die für Sie zuständige Personalstelle wird dann eine entsprechende Vereinbarung vorbereiten, die Sie vor Antritt des Sonderurlaubs unterzeichnen müssen.

Über die bei der Inanspruchnahme des Sonderurlaubs entstehenden tariflichen, versicherungsrechtlichen, beamtenrechtlichen und versorgungsrechtlichen Folgen informieren Sie das Merkblatt für Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter bzw. das Merkblatt für Beamtinnen und Beamte, die Sie hier abrufen können.

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