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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Werkvertrag

  1. Allgemeine Hinweise
  2. Prüfverfahren

1. Allgemeine Hinweise

Der Werkvertrag ist ein entgeltlicher, gegenseitiger Vertrag, bei dem sich der/die Unternehmer/in verpflichtet, das versprochene individuelle Werk herzustellen, das heißt, einen bestimmten Erfolg für den/die Besteller/in im Austausch gegen die Leistung einer Vergütung herbeizuführen. Wichtig ist hierbei, dass der/die Werkunternehmer/in für den Erfolg haftet.

Kriterien für Werkverträge: Eine selbstständige Tätigkeit wird auch im Rahmen von Werkverträgen erbracht. Der Werkvertrag ist ein gegenseitiger Vertrag, in dem sich der/die Auftragnehmer/in zur Herstellung eines versprochenen Werkes und der/die Auftraggeber/in zur Entrichtung der entsprechenden Vergütung verpflichtet. Kennzeichnend ist demnach zunächst die Absprache, ein bestimmtes Werk herzustellen. Grundlage für die Ausführung des Werkvertrages ist eine vom/von der Auftraggeber/in erstellte Leistungsbeschreibung, in der er/sie seine/ihre inhaltlichen Vorgaben des Vorhabens zusammengefasst dokumentiert. Es wird - anders als beim Dienstvertrag - nicht nur ein Arbeitseinsatz, sondern ein bestimmter Arbeitserfolg geschuldet, für dessen Eintritt der/die Auftragnehmer/in das Risiko zu tragen hat.

Es kommt wie beim Dienstvertrag nicht auf die von den Parteien gewählte Vertragsbezeichnung, sondern auf die tatsächlichen Verhältnisse bei der Abwicklung des Vertrages an. Ein Werkvertrag darf deshalb nicht abgeschlossen werden, wenn nach den tatsächlichen Verhältnissen ein Arbeitsverhältnis entstünde.

Bei dem Werkvertrag wird ein Ergebnis, nämlich "das Werk", geschuldet und bezahlt. Der Charakter der Tätigkeit ist eigennützig und selbstbestimmend (unternehmerisch). Dem entspricht ein eigenes unternehmerisches wirtschaftliches Risiko. Das bedingt, dass der/die Auftragnehmer/in nicht in die Betriebsorganisation des/der Auftraggebers/in eingegliedert ist, das Werk nicht zwingend selbst - persönlich - zu erstellen hat und seine/ihre soziale Existenz nicht auf diesem Vertragsverhältnis basiert. Auftragnehmer/innen bestimmen ihren Arbeitsort selbst und unabhängig, stellen eigene Arbeitsmittel zur Verfügung, tragen dafür auch die Kosten und haften für Mängel. Auftragnehmer/innen können häufig auch an Subunternehmer/innen delegieren oder Aufträge erteilen.

2. Prüfverfahren

Ausführungen hinsichtlich der Prüfung zur Klärung einer möglichen Sozialversicherungspflicht durch die Clearingstelle erhalten Sie beim Thema "Honorarvertrag".

Vordrucke / Formulare zu diesem Thema
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