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Humboldt-Universität zu Berlin - Abteilung für Personal und Personalentwicklung

Urlaub für Tarifbeschäftigte

Die nachfolgenden Ausführungen gelten für Beschäftigte, deren Beschäftigungsbedingungen sich nach dem TV-L HU richten. Für die Urlaubsansprüche der Beamtinnen und Beamten, der studentischen Hilfskräfte und der Auszubildenden beachten Sie bitte die speziellen Hinweise.


1. Höhe des Urlaubsanspruches
2. Inanspruchnahme des Erholungsurlaubs
3. Blaue Urlaubskarte
4. Übertragungszeitraum
5. (keine) Abgeltung

1. Höhe des Urlaubsanspruches

Die Urlaubsansprüche sind in § 26 TV-L HU geregelt. Nach dem Ergebnis des Tarifabschlusses vom 09.03.2013 beträgt der Urlaubsanspruch für alle Beschäftigten unabhängig vom Alter 30 Arbeitstage im Kalenderjahr bei der Arbeit in der Fünf-Tage-Woche.

Verteilt sich die Arbeit auf mehr oder weniger als fünf Tage pro Woche, erhöht oder vermindert sich der Urlaubsanspruch entsprechend.

Besteht das Arbeitsverhältnis nicht während des gesamten Kalenderjahres, wird der Urlaubsanspruch ebenfalls anteilig gemindert.

Die individuelle Höhe des Urlaubsanspruches wird von der zuständigen Bearbeiterin bzw. dem zuständigen Bearbeiter des jeweiligen Beschäftigungsbereichs ermittelt und auf der blauen Urlaubskarte notiert.

2. Inanspruchnahme des Erholungsurlaubs

Die Inanspruchnahme von Erholungsurlaub bedarf der vorherigen Genehmigung durch die Vorgesetzte bzw. den Vorgesetzten. Die Wünsche der Beschäftigten sind bei der Urlaubsgewährung zu berücksichtigen, sofern dringende dienstliche Belange oder vorrangige Urlaubswünsche anderer Beschäftigter nicht entgegenstehen.

Beschäftigte mit Lehraufgaben müssen den Urlaub in der vorlesungsfreien Zeit nehmen.

Als verlässliche Planungsgrundlage und zur Vermeidung von Konflikten wird empfohlen, jeweils vor Beginn des neuen Kalenderjahres einen Urlaubsplan für alle Beschäftigten einer Arbeitsgruppe, eines Lehrstuhls etc. aufzustellen und abzustimmen.

Die Beantragung des Urlaubs erfolgt mit der blauen Urlaubskarte.

3. Blaue Urlaubskarte

Zu Beginn eines jeden Kalenderjahrs wird von der zuständigen Bearbeiterin bzw. dem zuständigen Bearbeiter im Bereich eine blaue Urlaubskarte neu ausgestellt. Sie enthält Angaben zum Umfang des Urlaubsanspruchs im neuen Kalenderjahr und den Übertrag eventueller Resturlaubsanspruche aus dem Vorjahr.

Die Urlaubskarte dient der Beantragung von Erholungsurlaub. Sie verbleibt als Pendelkarte in der Regel bei den Beschäftigten, kann aber auch an zentraler Stelle aufbewahrt werden, um das Führen zusätzlicher Urlaubsübersichten zu ersparen. Die Urlaubskarte ist auf Anforderung vorzulegen. Sie ist sorgfältig zu führen und aufzubewahren. Nur mit einer vollständig ausgefüllten Urlaubskarte können Urlaubsansprüche geltend gemacht werden.

Die Urlaubskarte dient auch der Beantragung von Sonderurlaub und ganztägigem Mehrarbeitsausgleich nach der DV-Gleitzeit.

Die blauen Urlaubskarten sind bei der Hausdruckerei  abrufbar.


4. Übertragungszeitraum

Der Erholungsurlaub soll bis zum Ende des Kalenderjahres in Anspruch genommen werden. Nicht in Anspruch genommener Urlaub kann in das nächste Jahr übertragen werden. Übertragener Urlaub muss bis zum 30.09. des Folgejahres genommen worden sein, ansonsten verfällt er.

5. (keine) Abgeltung

Urlaub ist in natura zu nehmen. Eine finanzielle Abgeltung im laufenden Arbeitsverhältnis ist nicht möglich.

Befristet Beschäftigte sollen darauf achten, dass ihr Urlaub bis zum Ende der Befristung vollständig in Anspruch genommen wurde. Eine Abgeltung kommt grundsätzlich nicht in Betracht.
 

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